Flugtage Schwäbisch Hall am 13.-14. Juni 2009

Das Fliegerfest für die ganze Familie

Eintritt frei beim feurigen Samstagabend

Feuerwehrübung, Cheerleaders, Six-Rockband, Ballonglühen und Feuerwerk

Die Vorbereitungen zu den Flugtagen Schwäbisch Hall sind jetzt in der heißen Phase. Die Mitglieder des Luftsportverbandes wollen ihren Gästen das größte und vielfältigste Fliegerfest Deutschlands bieten. In den vergangenen Wochen haben sie dazu viel Unterstützung erhalten. Dank einiger Sponsoren muss man jetzt sogar für das Abendprogramm am Flugtag-Samstag keinen Eintritt mehr bezahlen. Dazu haben hauptsächlich die Volksbank Hohenlohe, die Küchenerlebniswelt Bretzfeld und das Fotostudio Hahn beigetragen. Eigentlich war ein Eintrittspreis von fünf Euro geplant.

Das Programm an diesem Abend beginnt mit einer gemeinsamen Brandübung der Freiwilligen Feuerwehr Schwäbisch Hall, der Flughafenfeuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz.  Ein Flugzeugbrand wird unter realistischen Bedingungen simuliert. Dabei wird auch die Bergung mit dem Rettungshubschrauber gezeigt. Nach dem Brandlöschen treten die Cheerleaders der Unicorns von der Turn- und Sportgemeinde Schwäbisch Hall auf, gefolgt von Rockmusik am Hangar. Dazu konnte die Flugplatz GmbH die Six-Rockband engagieren. Die Gruppe will das Publikum mit internationalen Songs und eigenen Kompositionen begeistern. Kenner behaupten, die Bühnenshow sei extravagant. Das musikalische Repertoire würde allen Gästen eine gute Stimmung bereiten.

Höhepunkt des Abends ist aber das Ballonglühen nach Einbruch der Nacht. Dazu werden mindestens fünfzehn Heißluftballons wie gigantische Lampions am Flugplatz leuchten. Dazu haben sich sogar Gäste aus England angemeldet. Einen kleinen Eindruck davon, wie dieses romantische Schauspiel wirken wird, vermittelt das diesjährige Plakat für die Flugtage. Danach geht die Party im Hangar mit der Six-Rockband weiter. Der Abend endet feurig, wie er begann. Zum Abschluß gibt es ein Feuerwerk über dem Flugplatz. Vor und nach der ereignisreichen Abendveranstaltung verkehren auch Sonderbusse von nach Hall, ebenfalls für die Besucher der Flugtage kostenlos. Über die Flugtage und die Fahrtzeiten der Sonderbusse gibt es auch Informationen im Internet unter www.flugtage-sha.de

Tipps für die Anreise zu den Flugtagen

Die Veranstalter der Flugtage in Schwäbisch Hall bereiten sich auf einen starken Besucherandrang am 13. und 14. Juni vor. Das Fliegerfest der Luftsportvereine findet erstmals im Rahmen des neuen Adolf-Würth-Airport statt, der sich direkt neben dem eigentlichen Vereinsflugplatz Weckrieden des Motorfliegerclubs befindet. Es werden Gäste aus Hohenlohe und weit darüber hinaus erwartet - aus einem Gebiet von Heilbronn bis Stuttgart und von Tauberbischofsheim bis Ulm. Auch aus dem angrenzenden Mittelfranken dürften etliche Besucher kommen. Die Anfahrt zum Flugplatz Schwäbisch Hall ist gut ausgeschildert. Am Flugplatz selbst werden ca. 3.500 Parkplätze vorhanden sein. Der Luftsportverband Schwäbisch Hall und die Flugplatz GmbH haben dazu weite Flächen eingeplant. Die Autofahrer werden gebeten, sich nach den Tipps der Ordner zu richten.

Extra für die Flugtage: Kostenlose Sonderbusfahrten

Man kann auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Flugtagen kommen. Es gibt eine Sonderbuslinie aus Schwäbisch Hall zum Adolf-Würth-Airport. Den Hallern und den Ortskundigen wird empfohlen, das Auto in der Stadt zu lassen und die kostenlosen Sonderbusse zu nutzen. Hier ist der Fahrplan. Infos auch im Internet unter „www.flugtage-sha.de“.

Busse zu den Flugtagen siehe Sonderfahrplan


Die Geheimnisse des Bannerflugs

Zur Zeit fliegt das Bannerflugzeug mit seinem Piloten Sven Knorr fast tagtäglich über unsere Region. Viele freuen sich, wenn sie das Flugzeug mit dem Schriftband am Himmel sehen. Sie halten die Hand über die Augen und lesen laut, was da auf dem Banner steht. Eine Aufsehen erregende Botschaft, kann man also sagen. Und danach schauen sie dem Flugzeug-Bannergespann oft noch so lange nach, bis es dem Blickfeld entschwunden ist. Wie aber kommt das Banner ans Flugzeug? Hinten raus lassen? So geht es jedenfalls nicht. Dazu ist das Banner zu groß. Es hat bis zu sechs Meter Höhe und schon so um die fünfzig Meter Länge, mal mehr, mal weniger. Dabei wiegt es aber nur um die zwei Kilogramm. Sven Knorr ist Mitglied im Motorfliegerclub Schwäbisch Hall und er ist auch Fluglehrer, der schön vielen das Fliegen beigebracht hat.


Foto: Peer Hahn

 

Bei den Flugtagen führt er gewisse Kunststücke mit dem Banner vor. Für ihn sind es Routine-Sachen, aber für den Zuschauer ist es doch immer wieder faszinierend. Ein Bannerflug fängt damit an, dass zwei etwa zwei Meter hohe Stangen in den Boden gesteckt werden. Dazwischen wird ein Seil gespannt. Davor wird das Banner hingelegt und zwar sorgfältig gefaltet nach dem Ziehharmonikaprinzip. Dann startet die Bannerflugmaschine. Und wie sie das auf dem Boden liegende Banner aufnimmt und in die Lüfte zieht, das kann man bei den Flugtagen von nah betrachten: ein immer wieder aufs Neue überraschende Schauspiel, bei dem man höchste fliegerische Präzision und auf den Zentimeter genaues Fliegen bestaunen kann.


Fallschirmspringen auf Weltklasse-Niveau


Der Paraclub Schwäbisch Hall präsentiert an den Flugtagen am 13. und 14. ein Fallschirm-Schauprogramm der besonderen Art. Mit dabei: Moritz Fries, Weltrekordhalter der Speed Wertung beim Canopy Piloting. Canopy Piloting bedeutet, dass der Fallschirmspringer u.a. mit Hochgeschwindigkeit landet. Er fegt dabei mit 160 Stundenkilometer in etwa einem Meter Höhe über dem Boden. Für das Ausschweben braucht er so hundertfünfzig Meter Landebahn. Moritz Fries kommt gerade von den Meisterschaften in Südafrika zurück, wo er als bester Europäer abschnitt. Die Haller Fallschirmspringer oder die „Paras“, wie sie sich selbst nennen, führen zudem Formationskappensprünge vor. Das sieht mit bloßem Auge schon beeindruckend aus. Wer ein Fernglas hat, sollte es zu den Flugtagen mitnehmen.


Fotos: Paraclub Schwäbisch Hall e.V.
 

Fallschirmspringen gehört in Hall zu den farbenprächtigen Luftsportarten und offensichtlich vermittelt es die „höchsten Gefühle“. Diese höchsten Gefühle sind bis zu vier Kilometer hoch, wird gewitzelt. Wer am Wochenende dem bunten Treiben auf dem Flugplatz zuschaut, kann erleben, wie die Springer hoch in der Luft, jauchzen und frohlocken; von dem Moment an, wenn sie aus Springermaschine aussteigen bis zu dem Moment, wenn sie sanft über dem Graslandeplatz aufsetzen. Dieses Gefühl kann man als Besucher der Flugtage am eigenen Leib erleben, indem man einen Tandemsprung mitmacht. Das kostet 199 Euro, für die man viel geboten bekommt. Tandem heißt: zwei Leute hängen an einem großen Schirm. Der „Fluggast“ muss zuvor einen Overall und ein Geschirr mit lauter Ösen und Karabinern anziehen. Dann wird er einem erfahrene Tandem-Fallschirmspringer auf dem Bauch geschnallt. Der Fallschirmsprung beginnt auf jeden Fall mit einem Rundflug. Die Springermaschine, ein besonders modifiziertes Flugzeug vom Typ Cessna 206, fliegt mit den Springern an Bord etwa zwanzig Minuten lang über die schöne Landschaft rund um Schwäbisch Hall und steigt dabei zum Beispiel auf dreieinhalb Kilometer Höhe. Die Springer steigen aus. Zuerst werden sie nur vom Fahrtwind fast wie schwerelos in der Luft gehalten. Fünfzig Sekunden freier Fall mit 200 Kilometer Geschwindigkeit. Dann öffnet sich der großvolumige Fallschirm und das Tandem segelt in langsamen, weiten Kurven so etwa zehn Minuten lang gemächlich auf den Flugplatz hinunter. Die Aussicht ist faszinierend und das Körpergefühl unbeschreiblich. Interessanter Weise trauen sich mehr Frauen als Männer, Tandemsprünge zu machen. Bei den Flugtagen wird mit großem Andrang bei den Paras gerechnet. Man kann sich darüber informieren, wie man Fallschirm springen lernt. Wer sicher gehen will, dass er da auch zu einem Tandemsprung kommt, der sollte frühzeitig buchen. Infos unter www.flugtage-sha.de. Und wenn man bei den Flugtagen nicht an die Reihe kommt, kann man auch sonst an schönen Wochenenden bei den Paras mitspringen oder sogar selber Fallschirmspringen lernen.

Tandemsprung in freiem Fall, das höchste der Gefühle

Sicher am Schirm, wenngleich sonst ein Helm dazu gehört

Rundflüge

Fliegen ist himmlisch

Auf den Flugtagen in Hall am 13. und 14. Juni gibt es Rundflüge wie sonst nirgends

Die Flugtage Schwäbisch Hall sind Guinessbuch-verdächtig. Wo gibt es schon einen Platz, an dem der Besucher zur gleichen Zeit so viele verschiedene Möglichkeiten hat, sich in die Lüfte zu begeben oder einen Rundflug zu machen? Zum Mitfliegen stehen an dem Flugtagwochenende in Hall Motorflugzeuge, Motor-Segelflugzeuge und Ultraleichts der Luftsportvereine bereit. Man kann auch mit dem Hubschrauber oder dem größte Doppeldeckerflugzeug der Welt einen Rundflug machen. Darüber hinaus werden auch Tandemsprünge mit dem Fallschirm angeboten und sogar Fahrten mit dem Heißluftballon.

Die Rundflüge über die Gegend um Schwäbisch Hall, den schwäbischen Wald und Hohenlohe versprechen eindrucksvolle Erlebnisse, die lange in Erinnerung bleiben. Das Land an Kocher und Jagst mit den alten Städten und Ortschaften, den Burgen und Schlössern sieht aus der Luft traumhaft aus.

Angesichts des Rundflugangebots, das die Piloten des Luftsportverbandes Schwäbisch Hall bei den Flugtagen auf die Beine stellen, fällt die Wahl schwer, mit welchem Flugapparat man mitfliegt. Aber die Gelegenheit sollte sich niemand entgehen lassen. Die Preise für die Rundflüge sind rekordverdächtig preiswert. Nur fünfundvierzig Euro kostet ein Ticket pro Person. Dafür kann man im Hubschrauber acht bis zehn Minuten lang und je nach Art und Größe des Flugzeug sogar zwischen 15 und 30 Minuten lang mitfliegen. Tandemsprung und Ballonfahren kostet allerdings etwas mehr, weil da der Aufwand auch größer ist. Rundflüge, Ballonfahrten und Tandemsprünge eignen sich auch als tolles Geschenk.


Ansprechpartner Flugplatz Schwäbisch Hall GmbH
Uwe Kotzan, uk@edty.de, Tel.: 0791/9494520 (Gesamtorganisation)

Ansprechpartner Luftsportverband
Präsident Dieter Windmüller, windmuellerd@t-online.de, Tel.: 0791/48998
Edgar Burkhardt, e.burkhardt@arcast.de, Tel.: 07905/5430 (Öffentlichkeitsarbeit)
Peer Hahn, fotostudio-hahn@t-online.de, Tel.: 07955/926131 (Öffentlichkeitsarbeit, Fotos, Luftbild-Preisrätsel)

Infos im Internet:
www.flugtage-sha.de
www.lsv-sha.de – mit den Teilvereinen

Themenvorschläge:
Unser Flugplatz - Porträt des Flugplatzes Schwäbisch Hall – Aktivitäten der Vereine

Preiswert Fliegen lernen in Hall / die Vereine präsentieren sich und ihre Flugzeuge auf den Flugtagen
a) Motorflieger – Flugschule (bereits redaktionell bearbeitet)
Vorstand Eberhard Munz, Tel. 0791/49949100, e.munz@online.de
b) Segelflieger – Vorstand Waldemar Schieber, schieber-holzbau@t-online.de,
Tel.: 07903/639 - Fotos Jürgen Weller, weller.fotografie@t-online.de, Tel.: 0791/2769
c) Ultraleicht – Vorstand Werner Hägele, werner.haegele@fensterbau-werner-haegele.de
Presse: Peter Lindau, rundschau.redaktion@swp.de, Tel.: 07971/958818

Günstige Rundflüge über Hall und Hohenlohe

Fallschirmspringen lernen oder im Tandem mitspringen
Kontakt: Günther Scheuermann, blue-sky-adventures@t-online.de
Tel. 0160/8627923 (Pressetext folgt)

Ballonfahren und Ballonglühen – 15 Heissluftballons erstrahlen in der Nacht
Fotos über Peer Hahn (Kontakt Ballonfahrer und Infos auf Anfrage über Burkhardt)

Der Luftsportverband Schwäbisch Hall wird 80
Die Geschichte des Flugplatzes Schwäbisch Hall
Ausführliche Informationen „Festschrift 75 Jahre Luftfahrt in Schwäbisch Hall“
(Übergabe des Buches oder Übersendung per Post)
Historische Fotos auf Anfrage über Edgar Burkhardt

Flugprogramm – Haller Flieger und ihre Pilotenfreunde führen Kunststücke am Himmel vor

Rahmenprogramm
Großer Kinderaktionspark mit zahlreichen Attraktionen (Miniquad, Space Shuttle, etc.)
Gasballonstart für Kinder -Postkarten so weit der Ballon und der Wind sie trägt
Preisrätsel – Verlosung der Gewinner
Auftritt der Cheerleader (Unicorns) des TSG Schwäbisch Hall
Samstagabend: Rock im/am Hangar mit SIX-Rockband, Feuerwerk
Sonntag Frühschoppen im Hangar mit dem Hohenloher Jazzkränzchen


Text für Adler (Ausgabe Mai 2009)

Flugtage Schwäbisch Hall

Großes Fest mit buntem, spannendem Flugprogramm am 13. und 14. Juni 2009

In Schwäbisch Hall fiebert man mit freudiger Erwartung dem großen Ereignis entgegen. Nach drei Jahren Pause gibt es hier 2009 wieder ein Flugtagwochenende mit vielen Attraktionen am Himmel und auf der Erde. Es wird am 13. und 14. Juni vom Luftsportverband Schwäbisch Hall und der Flugplatz Schwäbisch Hall GmbH gemeinsam veranstaltet. Erstmals bildet der Adolf Würth Airport, der sich in wenigen Jahren zum wichtigsten Regionalflughafen in Nordwürttemberg entwickelt hat, den großen Rahmen für das Flugsportereignis. Es ist kein Geheimnis: für Teens und Singles aus der Umgebung waren die Haller Fliegerfeste seit jeher spannend und reizvoll. Die Veranstalter legen diesmal großen Wert darauf, dass die Flugtage für Familien mit Kindern schöne Erlebnisse bieten. Dazu gehört, dass die Preise für den Eintritt und die Verpflegung sehr günstig sind. Für die Kleinen wird es besondere Spiel- und Spaßgelegenheiten geben. Und zwar so, dass die Eltern unbesorgt sein können.

Der Luftsportverband Schwäbisch Hall hat rund 600 Mitglieder und zählt zu den größten Luftsportvereinen in Deutschland. Das Spektrum umfasst Teilvereine mit Modellfliegern, Segelfliegern, Motorfliegern, Ultraleichtfliegern, Hängegleitern, Fallschirmspringern und Heißluftballonfahrern. Sie alle stellen sich und ihre Fluggeräte bei den Flugtagen vor. Da kann man sich darüber informieren, wie man das Fliegen lernen kann. Die Vereine des Luftsportverbandes in Hall bilden selbst Piloten aus.

Das Programm wird bunt, spannend, atemberaubend aber auch romantisch.

Es lohnt sich, Fernglas und Kamera mitzubringen. Das eindrucksvolle Programm in der Luft und am Boden bietet viel Interessantes und viel Abwechslung. Dazu zählen historische und neue Flugzeuge. Bei den Flugvorführungen zeigen auch die Haller Flieger ihr Können. Dazu gehören stimmungsvoller Segelkunstflug mit Musik, Bannerflug, Kunstflug mit einer historischen Pilatus oder mit einem Jettrainer. Auch einige der in Schwäbisch Hall stationierten Geschäftsflugzeuge nehmen am Programm teil. Dabei wird vorgeführt, wie lärmarm sie sind. Auf dem Programm stehen aber auch Attraktionen, die von weiter her einfliegen werden. Selbstverständlich werden Rundflüge und Tandemsprünge mit dem Fallschirm angeboten. In den Abendstunden soll es romantisch werden. Es wird empfohlen, dazu etwas Warmes zum Überziehen mitzubringen. Denn nach Einbruch der Nacht gibt es einen Programmhöhepunkt: das Ballonglühen. Mehrere Heißluftballons werden wie riesige Lampions über dem Adolf Würth Airport in ihren bunten Farben erstrahlen.

Der Luftsportverband Schwäbisch Hall feiert 2009 auch sein 80-jähriges Bestehen. Daher haben die Flugtage für die Piloten in Hall auch einen anderen, tiefen Sinn. Mitten in der größten Wirtschaftskrise, die Deutschland je erlebt hat, nämlich 1929 (!) gründeten junge flugbegeisterte Leute die „Flug- und Arbeitsgruppe Schwäbisch Hall“. Sie bauten ihre Segelflugzeuge selbst, schleppten sie unermüdlich hoch auf den Einkorn, den Berg über Hall, und starteten mit ihren „Flugapparaten“, fast so wie heute dort die Hängegleiter. Zu Beginn der Fliegerei in Hall waren es harte, entbehrungsreiche Jahre. Doch der Luftsport verlieh seinen Anhängern immer Willenskraft und Durchhaltevermögen. Die Flieger in den Krisenjahren hatten wenig oder gar kein Geld. Aber ihre Willenskraft und ihre Phantasie verlieh ihnen Flügel. Auch heute ist der Luftsport ein erschwingliches Vergnügen. Es verwundert angesichts dieser Tatsache, wie es zu dem Mythos kommen konnte, Fliegen sei nur etwas für die Superreichen, den ja auch der derzeitige regierende Bürgermeister zu Berlin gerne verbreitet. Es ist jedoch einer der Aufgaben, denen sich der Luftsportverband Schwäbisch Hall widmet, dass Luftsport preiswert ist.

Die Haller Flieger freuen sich auch auf ihre Fliegerkameraden aus nah und fern. Wer mit dem Flugzeug zu den Flugtagen nach Hall (EDTY) anreisen will: kein Problem. Nur während der Flugschau-Nummern muss man sich eventuell nördlich des Platzes über der Kochertalbrücke etwas gedulden. Es lohnt sich da aber auf jeden Fall über die Autobahn etwas nach Norden zu fliegen und dort einige der Hohenloher Burgen und Schlösser über dem Kocher und der Jagst aus der Luft zu sehen. Es ist sicherlich unnötig, darauf hinzuweisen, die aktuelle Notam-Lage zu prüfen.

Die Mitglieder des Luftsportverbandes Schwäbisch Hall und ihre Freunde hoffen, dass an diesem Juniwochenende das Wetter mitspielt, damit das Programm mit Charly- oder Oscar-Wetter bei angenehmen Temperaturen und Null Turbulenzen für die Vereine und für ihre Gäste ein voller Genuß wird, an den man sich gerne lange noch erinnert.