Flieger, Enthusiasten und eine Hand voll junger Haller aus der Region gründeten 1929 einen Verein, der bis heute Menschen verbindet.
Es begann damals am Einkorn mit Segel- und Modellflug. Der uralte Traum vom Fliegen wurde auch in Schwäbisch Hall verwirklicht. Der Motorflug war 1934 eine logische Fortsetzung der aufstrebenden Flieger. In den Jahren vor und während des Krieges wurde am jetzigen Flugplatz ein Fliegerhorst der Luftwaffe errichtet.
In den 50er Jahren haben sich die Schwäbisch Haller Flieger den Platz Stück für Stück wieder zu Eigen gemacht. Beginnend mit dem Segelflug 1950 und dem Motorflug 1955 folgten alsbald die Fallschirmspringer, Ballonfahrer, Hängegleiter und Ultraleichtflieger.
Mit den bis 1993 stationierten amerikanischen Heeresfliegern war eine zivile Mitnutzung des Airfield möglich.
Ab 1994 wird der Flugplatz Schwäbisch Hall als erster Allwetterflugplatz, der in einem Luftraum „F“ liegt, betrieben. Diese Luftraumstruktur ermöglicht Instrumentenabflüge und -landungen zu Flugplätzen mit wenig Flugaufkommen und hohem Anteil an Geschäftsreiseverkehr ohne den hohen Kosten- und Verwaltungsaufwand von Verkehrs- oder Regionalflughäfen mit Kontrollzone. Der Luftraum „F“ hat sich als wirtschaftlich und sicher an mittlerweile 14 Flugplätzen in Deutschland bestens bewährt. Nach der Verlängerung und Drehung der Start- und Landebahn in 2004, der Verbesserung der Hindernissituation, dem Bau eines Entwässerungssystems und der Schaffung von Infrastruktur ist der Platz bestens für die Zukunft gerüstet.




